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Bauhauptgewerbe feierte im Bildungszentrum BZU, Bauschule Unterentfelden neue Berufsleute

CRC. Die Aargauer Absolventen im Bauhauptgewerbe erzielten bei den Abschlussprüfungen eine Erfolgsquote von über 90 Prozent. Am 30. Juni 2016 wurden die Diplome im Bildungszentrum BZU, Bauschule Unterentfelden, überreicht. Im Berufsfeld der Verkehrswegbauer absolvierten 42 Lernende das Qualifikationsverfahren. Bei den Maurern und Baupraktikern waren es total 96 Absolventinnen und Absolventen.

Mit musikalisch „hohen Wellen“ eröffnete die Rockband „Highwell“ aus Aarau die Lehrabschlussfeier in der Aula des Bildungszentrums BZU Unterentfelden. FAKO-Präsident Stefan Wittmer formulierte es treffend in seinen Begrüssungsworten: “Der Abschluss der Lehre steht für den Anfang eines neuen Lebensabschnitts. Spätestens nach den Sommerferien wird die Veränderung mit dem Wechsel zu einem anderen Arbeitgeber, dem Beginn einer Weiterbildung oder mit der Absolvierung der Rekrutenschule eintreten. Dank unserem dualen Bildungssystem in der Schweiz bleiben Ihnen sämtliche Türen und Tore auf dem weiteren Berufsweg offen. Dabei hoffe ich natürlich stark, dass Sie dem Baugewerbe treu bleiben.“

Impressionen von der LAP-Feier 2016 hier, in der Bildergalerie

Er wies im Speziellen darauf hin, dass erstmals sämtliche Besucher beim Eintreffen zur Lehrabschlussfeier zum Fotoshooting auf dem „Roten Teppich“ eingeladen worden sind.

Rückblick Abschlussprüfungen 2016

Schulleiter Urs Lütolf, Berufsfachschule Verkehrswegbauer Sursee, und Patrik Birrer, Maurerlehrhallen Sursee, vermittelten mit eindrücklichen Videos die Atmosphäre bei der Ausführung und Umsetzung der gestellten Prüfungsaufgaben. „Die zu bewertenden Projekte wiesen allesamt ein beachtlich hohes Leistungsniveau aus“, stellten beide fest. Erstmals sei bei den Vekehrswegbauern die kompetenzorientierte Ausbildung geprüft worden. „Das heisst, auch der Abbau des Belags war Bestandteil der praktischen Bewertung“, erläuterte Urs Lütolf.

„Genau so muss Qualitätsarbeit aussehen“, lobte Patrik Birrer, Maurerhallen Sursee, das entstandene Sichtmauerwerk-Projekt eines Kandidaten. „Bei einem Sichtmauerwerk ist kein Millimeter Differenz erlaubt, bei einem Rohmauerwerk liegt die Toleranzgrenze bei einem Millimeter Abweichung“, so sein Kommentar.

Nach der klassenweise vorgenommenen Übergabe der Diplome durch die Klassenlehrer stand die Auszeichnung der besten praktischen Arbeit mit dem „Preis baumeister verband aargau“ respektive für die beste Gesamtprüfung mit dem „Preis HG Commerciale“ auf dem Programm.

Herzliche Gratulation allen erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen

Martin Kummer, Präsident des baumeister verbands aargau, hielt in seinem Schlusswort fest: „In den vergangenen zwei bis vier Jahren wurden euch Berufskenntnisse vermittelt. In der Baubranche sagt man, man steht im Kreisel. Es gibt verschiedene Ausfahrten. Kurvenreiche, schmale, steile, steinige … Bei keiner ist das endgültige Ziel erkennbar, es braucht immer wieder neue Entscheidungen. Das Elementarste jedoch bleibt, dass ihr mit eurem Berufsabschluss der Baubranche den Rücken stärken werdet. Qualifizierter Nachwuchs ist gefragt.

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